Aktuelles aus der Vereinsarbeit

Mitgliederversammlung am 31.05.2017

Tagesordnungspunkte:

Top 1              - Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden

Top 2              - Feststellung der Beschlussfähigkeit

                      - Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder

Top 3              - Bestätigung der Tagesordnung

Top 4              - Wahl des Versammlungsleiters

Top 5              - Berichterstattung zum Jahresabschluss 2016

Top 6              - Bestätigung des Jahresabschlusses 2016 durch die MVV

Top 7              - Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung für das             

                       Wirtschaftsjahr 2016

Top 8              - Informationen und Anfragen

 

Aktuelles vom ASB-Regionalverband Elbe-Elster e. V.

Milch kommt von Kühen gleich um die Ecke

Agrargenossenschaft Stolzenhain versorgt ab September die ASB-Großküche Schönewalde / Auch "Impulsa" hilft Schönewalde Regionale Produkte in regionale Regale und Einrichtungen. Das ist ein Ziel des Projektes "Landaufschwung" im Elbe-Elster-Kreis. Gutes Beispiel dafür ist die Großküche des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Schönewalde. Sie bezieht die Milch künftig aus dem benachbarten Brandis.

Wer künftig Grießbrei oder Milchreis aus der Großküche des ASB in Schönewalde isst, der kann sich sicher sein, dass die Milch dafür nicht aus der Molkerei, sondern direkt aus der etwa fünf Kilometer entfernten Milchviehanlage der Agrargenossenschaft Stolzenhain in Brandis kommt. Die Verbindung zwischen Küche und Genossenschaft wurde mithilfe der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RWFG) geknüpft. Sie passt genau in das Konzept des Projektes "Landaufschwung", für das der Elbe-Elster-Kreis eine von 13 Förderregionen in Deutschland ist. Der Landkreis fördert Projekte mit dem Schwerpunkt "Regionale Wertschöpfungspartnerschaften und regionale Abnehmerstrukturen".

"Die Küche in Schönewalde verwendet schon viele regionale Produkte. Die Milch fehlte noch", sagt Franziska Wölkerling von der RWFG. "Außerdem liegt uns die Milch derzeit besonders am Herzen. Wir wollen sie noch mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken", ergänzt Sabine Münster.

Das ist auch das Ansinnen von Jörg Benedix. Er ist Chef der Milchviehanlage in Brandis. Er weiß auch, dass die ASB-Küche bis vor einigen Monaten die Milch aus Knippelsdorf bezogen hat. Doch die Knippelsdorfer haben die Milchproduktion aufgegeben. "Es ist traurig, dass die Kollegen das tun mussten, weil Milch derzeit regelrecht verramscht wird. Wir sind froh, unsere Milch jetzt für die Großküche anbieten zu können", sagt er.

Etwa 1500 Portionen produziert die Schönewalder ASB-Küche täglich für das "Essen auf Rädern", für Kitas und Schulen, so der stellvertretende Küchenleiter Patrick Stoye. Kartoffeln und Gemüse bezieht die Küche aus dem nahen Jessen, Fleisch und Wurst aus Golzen, Backwaren von der Bäckerei Hoffmann aus Falkenberg und nun die Milch aus Brandis. Etwa 500 Liter im Monat werden es sein. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die 550 Milchkühe der Agrargenossenschaft täglich etwa 15 000 Liter Milch geben. "Es geht aber nicht um die Menge oder das Geld", so Jörg Benedix. Vielmehr gehe es gemeinsam mit der Küche darum, ein Zeichen für regionale Produkte zu setzen. Die Milch kommt übrigens in ihrer Rohform mit einem Fettgehalt von mehr als vier Prozent in der Küche an. "Sie ist nicht homogenisiert und deshalb für viele unserer Kunden auch bekömmlicher", erklärt Patrick Stoye.

Geliefert wird sie in gut händelbaren Milchkannen. Und davon werden jetzt noch einige benötigt. Sie sollen mithilfe des Projektes "Landaufschwung" angeschafft werden. "Es ist aber selbst über das Internet gar nicht so einfach, Kannen zu finden", sagt Sabine Münster.

Doch auch hier hilft die Region. Die RWFG-Mitarbeiterin hat beim Melkanlagenbauer Impulsa in Elsterwerda angefragt. "Die hatten noch ein paar Kannen auf Lager und haben sie uns zur Verfügung gestellt", so Sabine Münster. Wenn noch weitere Küchen Milch aus der Region beziehen wollen, könne Impulsa auch andere Behältnisse anbieten.

Birgit Rudow, LR 20./21.08.2016 25-AUG-2016
 

Aktuelles vom ASB RV Elbe-Elster e. V.

Richtfest

"Der Bauherr spricht den Dank nun aus an alle Helfer in dem Haus."

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Richtfest des zukünftigen MVZ in Falkenberg Elster.

Am 21.10.2015 um 15.00 Uhr haben die Mitarbeiter der Firma DDK Hausbau GmbH zusammen mit dem Geschäftsführer den Dachstuhl des ehemaligen Archivs der Stadt Falkenberg gefeiert. Für die Zukunft ist die Nutzung als Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) geplant.

 

 

 

 

 

 

Aktuelles vom ASB Regionalverband Elbe-Elster e. V.

Keine weißen Flecken mehr beim Katastrophenschutz

Als beinahe schon historisch wertvoll bezeichnete Ronald Harzbecher, Sachgebietsleiter Katastrophenschutz beim Landkreis, den vorigen Donnerstag. An diesem Tag wurde im Kinder- und Jugendgästehaus des ASB in Schönewalde die Vereinbarung über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Brand- und Katastrophenschutzes unterzeichnet, informiert die Kreisverwaltung.

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Sie besiegelten die Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Brand- und Katastrophenfall: Christian Heinrich-Jaschinski, Bianka Sebischka-Klaus, Steffen Groth, Andreas Zschieschak, Norbert Herbrig, Guido Schieritz, Ronald Harzbecher, Bodo Schmidt, Jens Kauder, Michael Stawski sowie Axel Schwebs. © ASB/RVEE

Mit dem gastgebenden Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Elbe-Elster, besteht seit rund 20 Jahren ein stabiler Partner im Landkreis und ASB-Geschäftsführer Norbert Herbrig versicherte, dass das auch in Zukunft so sein werde. "Die heute beginnende offizielle Zusammenarbeit mit allen Hilfsorganisationen wird auf eine neue Stufe gestellt", sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU). Unterzeichnende neben dem Landrat waren die Geschäftsführer der im Katastrophenschutz-Fachdienst Sanität, im Fachdienst Betreuung sowie im Fachdienst Wassergefahren des Landkreises integrierten Hilfsorganisationen. Bis zu diesem Tag habe es lediglich eine bestehende Vereinbarung zwischen dem Landkreis Elbe-Elster und dem Technischen Hilfswerk, Ortsverband Herzberg, gegeben, heißt es weiter. Mit der Vereinbarung sei Gründonnerstag der Schulterschluss mit den Partnern im integrierten Hilfeleistungssystem vollzogen worden. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind insbesondere das Aufstellen und Betreiben der Struktureinheiten in den genannten Fachdiensten. Es ist das erforderliche Personal zu stellen, aus- und fortzubilden, sowie einsatzbereit zu halten. Weiterhin ist die gegenseitige Unterstützung in Führungsangelegenheiten, also das Bereitstellen von Fachberatern und das Durchführen gemeinsamer Ausbildungen und Übungen und die Modernisierung von Einsatzfahrzeugen und Ausstattung vereinbart worden. Grundlage für den Abschluss der Vereinbarung ist laut Kreisverwaltung die "Neukonzeption des Katastrophenschutzes" des Landkreises. Neu sind dabei der ASB-Regionalverband Elbe-Elster und der Kreisverband Elbe-Elster der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft als Partner. "Dem Landrat war es auch eine große Freude, neben der Unterzeichnung der Vereinbarungen zugleich den Mannschaftstransportwagen MTW BHP 25 offiziell an die IV. Sanitätsstaffel der Schnell-Einsatz-Einheit Sanität des ASB und gleichzeitig sechsmal die Einsatzkleidung für die Helfer zu übergeben", so Pressesprecher Holger Fränkel. Damit sei diese Übergabe die faktische Indienststellung dieser Teileinheit. "Elbe-Elster", so der Landrat bei der Übergabe, "hat nun in Sachen Brand- und Katastrophenschutz keine weißen Flecken mehr".

Lausitzer Rundschau, 19 April 2014 22-APR-2014